Meine Gedanken zu Geeks und Depressionen

Heute wollte ich mal über ein sehr ernstes Thema schreiben. Wie viele von euch habe auch ich letztes Wochenende die sigint12 Konferenz in Köln verfolgt. Leider konnte ich aus Geldmangel nicht selbst da sein, nichtsdestotrotz habe ich aber alles per livestream mitverfolgt.

Dabei ist mir vorallem ein großartiger Vortrag aufgefallen, nämlich “Geeks und Depressionen” von Stephan Urbach und Jens Ohlig. Dieses sehr wichtige Thema wird leider kaum erwähnt, denn man redet nicht gerne über solche unangenehmen Sachen und schweigt lieber darüber. Dabei grassiert es immer mehr in der Bevölkerung und das nicht nur bei uns Geeks.
Der immer stärker werdende Leistungsdruck und die hohe Erwartungshaltung in Beruf sowie auch im Privatleben zerren an den Nerven und können eine Person in ein tiefes Loch stürtzen aus dem man so leicht nicht wieder herauskommt kann. Dabei erkennt die Umwelt viel zu selten wenn ein Mitmensch mit solchen Problemen zu kämpfen hat und tragischerweise kommt es so immer wieder zu Selbstmorden von großartigen Personen. Aus gegebenen Anlass möchte ich folgend meine eigenen Gedanken zu diesem Thema offenlegen.

Es gibt viele Gründe wieso man unter Depressionen leiden kann, zum Teil sind diese der betroffenen Person nicht mals selbst bewusst. Es ist unglaublich wichtig, dass wir auf unsere Mitmenschen achten und Zeichen von Depressionen erkennen und ihnen unsere Hilfe anbieten.
Dabei sind Freunde wie Herr Urbach in seinem Vortrag schon sagte keine Therapeuten. Wir können anderen eine helfende Hand reichen und sie stützen aber nicht selbst therapieren.
Dafür ist keiner von uns ausgebildet und im schlechtesten Fall verschlimmern wir nur die Situation für die betreffende Person.
Wir können ihnen aber helfen wieder in einen geregelten Alltag zu kommen. Mal zusammen an die frische Luft gehen, sich einfach unterhaltet und etwas unternehmen.
Nur lasst sie nicht mit ihren Problemen ganz alleine daheim sitzen.

Nun habe ich darüber geredet wie man aus der Sicht des Außenstehenden anderen hilft. Was ist aber wenn ich selbst Depressionen habe? Wie kann ich mir selbst helfen damit zurecht zukommen?
Nun, das beste Mittel ist wohl sich zu überwinden und zu einem Fachmann zu gehen. Therapeuten sind immerhin dazu ausgebildet Menschen mit solchen Problemen zu helfen.
Ich habe selbst mit gewissen Problemen zu kämpfen, die ich hier nicht weiter erläutern werde, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Techniken zur Entspannung z.b. sehr helfen.

Den Kopf für einen Moment zur Ruhe zu bringen und durchzuatmen kann sehr gut tun. Ein Freund empfiehlt zu diesem Zweck z.b. Yoga Stunden zu nehmen. Auch einfache körperliche Betätigung wie Sport, radfahren oder spazieren gehen können helfen.
Ich persöhnlich mache Zazen, dass sind Meditationen mit denen man alle Gedanken im Kopf zum schweigen bringen kann um für einen Moment absolute Stille und Ruhe zu haben. Vorallem bei einer immer länger werdenen ToDo Liste ist das sehr erleichternd und entspannend. Und nein das ist kein pseudo-religiöser Hokuspokus sondern einfache Techniken um den Geist zur Ruhe kommen zu lassen die auch Atheisten, wie ich selbst einer bin, benutzen können.
Natürlich ist das nicht unbedingt für jeden etwas aber ich denke da kann jeder für sich selbst den besten Weg aussuchen.
Desweitern kann man sich Meilensteine bei den zu erledigenden Aufgaben setzen und sich bei deren Erfüllung selbst mit etwas belohnen und sei es ein Bierchen zum Feierabend oder mal wieder ins Kino zu gehen.

Was ich dem sehr guten Vortrag von Herr Urbach und Herr Ohlig zum Schluss noch hinzufügen möchte ist der Hinweis, dass Depressionen auch oft mit anderen Problemen und Krankheiten verbunden sind. Stempelt Depressionen nicht sofort als “nur” Depressionen ab sondern geht zu einem Therapeuten und lasst ihn entscheiden was mit euch nicht stimmt.
Es gibt viele psychische Probleme die mit Depressionen eingehen wie z.b. Borderline. Vondaher bitte ich euch wirklich zu einem Experten zu gehen und euch nicht selbst diagnostizieren.

Sobald der Vortrag von der sigint online ist werde ich ihn nochmal verlinken. Für den Moment habe ich aber genug zu diesem Thema geschrieben.
Bei Anregungen und oder Kritik könnt ihr wie immer gerne einen Kommentar hinterlassen.

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30 Comments

  • Montag, der 21. Mai 2012 - 16:55 | Permalink

    Ausdauersport ist wie du schon mit Sport erwähntest eine gute prophylaxe. Aber auch geregelte Biochronometer sind da sehr hilfreich. Wer keine 100% Nachteule ist sollte sich auch nicht dazu zwingen. Weiter sollte man darauf achten das der körper 7Std Schlaf bekommt. Menschen mit Schlafdefizit neigen zu Depression, Übergewicht und auch Diabetis und das will wohl niemand riskieren nur weil er/ sie gegen seine innere Uhr lebt

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